Berechne deine Conversion Rate korrekt, ordne sie mit passenden Benchmarks ein und finde konkrete Ansatzpunkte für deine Conversion Optimierung.
Die Conversion Rate gibt an, welcher Anteil der Nutzer oder Sitzungen eine festgelegte Aktion ausführt. Eine Conversion kann ein Kauf, eine Registrierung, eine Anfrage, ein Download oder eine Newsletter-Anmeldung sein. Welche Aktion zählt, muss vor der Auswertung eindeutig definiert werden.
Die Formel lautet: Conversion Rate = (Anzahl der Conversions ÷ Anzahl der Nutzer oder Sitzungen) × 100. Entstehen beispielsweise 40 Bestellungen aus 2.000 Sitzungen, beträgt die Rate 2 %. Für Vergleiche müssen Zeitraum, Datenquelle und Berechnungsmethode gleich bleiben.
Das hängt von deiner Fragestellung ab. Nutzer eignen sich, wenn du wissen möchtest, welcher Anteil der Personen konvertiert. Sitzungen zeigen, wie häufig ein Besuch zu einer Conversion führt. Verwende nicht beide Grundlagen im selben Vergleich und dokumentiere, ob mehrere Conversions pro Person gezählt werden.
Einen allgemeingültigen guten Wert gibt es nicht. Die Rate hängt unter anderem von Branche, Preis, Conversion-Ziel, Gerät, Traffic-Quelle und Bekanntheit des Angebots ab. Nutze externe Benchmarks nur als grobe Orientierung und vergleiche vor allem gleich definierte Segmente deiner eigenen Website über längere Zeiträume.
Teile die Rate mindestens nach Gerät, Traffic-Quelle, Einstiegsseite sowie neuen und wiederkehrenden Nutzern auf. So erkennst du, ob ein niedriger Gesamtwert durch bestimmte Kampagnen, mobile Bedienprobleme oder einzelne Landingpages entsteht. Achte darauf, dass jedes Segment ausreichend Daten für belastbare Vergleiche enthält.
Prüfe zuerst den Weg vom Einstieg bis zur Conversion. Smart Funnels zeigen Schritte mit auffälligen Abbrüchen, Heatmaps machen übersehene Elemente sichtbar und Session Replays helfen bei der Einordnung von Bedienproblemen. Events und Rage Clicks liefern zusätzliche Hinweise auf technische oder inhaltliche Hürden.
Priorisiere Probleme nach Reichweite, Auswirkung und Aufwand. Typische Maßnahmen sind verständlichere Call-to-Actions, kürzere Formulare, transparente Kosten, bessere mobile Bedienbarkeit und weniger Checkout-Schritte. Eine belastbare Conversion Optimierung ändert möglichst nur eine zentrale Variable und bewertet Ergebnisse anhand vorher festgelegter Kennzahlen.